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CNE: Opposition dominiert Wahlwerbung im venezolanischen TV

Caracas. In der ersten Phase des Wahlkampfes für die Parlamentswahlen in Venezuela am 26. September waren 75,4 Prozent der Fernseh-Wahlwerbung Spots des Oppositionsbündnisses "Tisch der demokratischen Einheit" (MUD). Die restlichen 24,6 Prozent entfielen auf die Unterstützer von Venezuelas Präsident Hugo Chávez. Das geht aus einer Untersuchung des Nationalen Wahlrates (CNE) hervor.

Der CNE zählte dabei die Anzahl von Wahlwerbespots und ihre Längen an den ersten vier Tagen der Wahlkampfphase, die am 25. August begann. Dabei wurden 224 Spots in den beiden größten staatlichen Fernsehkanälen VTV und TVES sowie bei den vier größten privaten Sendern Globovisión, Venevisión, Televen und Meridiano TV registriert.

Meldung | Venezuela | Medien

Gegen Ölmultis

1960 wurde auf Initiative Venezuelas und Saudi-Arabiens die OPEC gegründet

Golinger: USAID als Großsponsor der Opposition in Venezuela

Caracas. Die Behörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung (USAID) plant im Wahljahr 2010 die Finanzierung von venezolanischen Oppositionsgruppen mit 50 Millionen US-Dollar, darunter politische Parteien. Das veröffentlichte die US-venezolanische Anwältin und Analystin Eva Golinger unter Berufung auf ihr vorliegende Dokumente der US-Regierung.

Im staatlichen Radiosender RNV sagte Golinger, die US-Einrichtung habe in den letzten Jahren bereits 750 Millionen US-Dollar für Medienkampagnen an venezolanische Nichtregierungsorganisationen wie Ciudadanía Activa, Cedice und Súmate überwiesen. Insgesamt seien von USAID bisher 1,3 Millionen US-Dollar an die Opposition gegen Präsident Hugo Chávez geflossen, um Parteien wie Acción Democrática, Copei, MAS, Primero Justicia, Proyecto Venezuela und Un Nuevo Tiempo zu unterstützen.

Meldung | USA | Venezuela | Medien | Politik

Venezuela vor der Entscheidung

Wahlplakat der Kommunistischen Partei VenezuelasAm 26. September stellt Venezuela die Weichen für die unmittelbare Zukunft der Bolivarischen Revolution. Bei den Wahlen zur Nationalversammlung entscheidet sich, ob die Unterstützer des Präsidenten Hugo Chávez ihre bisherige Mehrheit im Parlament verteidigen können, oder ob die rechte Opposition in die Lage kommt, wichtige Projekte künftig zu blockieren. Einen Fehler werden die Regierungsgegner jedenfalls nicht wiederholen: bei der letzten Wahl 2005 hatten sie die Abstimmung blockiert und damit dem bolivarischen Lager eine haushohe Mehrheit beschert.

Nach den Wahlen - Venezuela zwischen „oben“ und „unten”

Hamburg: Vortrag und Diskussion mit Helge Buttkereit

Wenn es um Venezuela geht, dann geht es hierzulande um Hugo Chávez. Der Präsident des Landes hat es geschafft, für die einen zum Hoffnungsträger und für die anderen zum Hassobjekt zu werden. Es scheint, dass Hugo Chávez wie kein anderer Politiker für die „Neue Linke“ Lateinamerikas steht. Allein aber könnte er nichts bewegen. Ohne die Basis, auf die er seine Präsidentschaft stützt, wäre er nach dem Putsch 2002 nicht mehr am Leben. Die Menschen in den Elendsvierteln der Städte stützen ihn ebenso wie die auf dem Land. In einem neuartigen Zusammenwirken zwischen „oben“ und „unten“ sind sie dabei, die Gesellschaft Venezuelas zu verändern. Wie weit dies gediehen ist, wird Helge Buttkereit, Autor des Buches „Utopische Realpolitik - Die Neue Linke in Lateinamerika“ an diesem Abend analysieren. Dabei wird er auch auf die Parlamentswahlen vom 26. September und auf ihre Bedeutung für den „bolivarischen Prozesses“ eingehen. Teilnehmerbeitrag; zwei Euro.

Termin | Deutschland | Venezuela | Politik

Landbesitzer stirbt nach Hungerstreik

Fall des Venezolaners Franklin Brito könnte politische Situation vor Parlamentswahlen anheizen. Regierung verweist auf Lösungsversuche

Caracas. Nach seinem sechsten Hungerstreik seit dem Jahr 2005 ist der venezolanische Gutsbesitzer Franklin Brito am Montagabend in der Hauptstadt Caracas im Militärkrankenhaus "Dr. Carlos Arvelo" an den Folgen der Nahrungsverweigerung gestorben. Nach Angaben der behandelnden Ärzte starb der 49-Jährige an Herzversagen.

Brito stand seit Jahren im Streit mit den Behörden des südamerikanischen Landes, denen er die Enteignung seiner gut 290 Hektar umfassenden Güter im südlichen Bundesstaat Bolívar vorwarf. Vertreter der linksgerichteten Regierung bestreiten den Vorwurf und verweisen auf zahlreiche Schlichtungsversuche.

Nachricht | Venezuela | Politik

Leichname von Bolívars Schwestern werden exhumiert

Caracas. Mit der Exhumierung der Leichname von María Antonia Bolívar und Juana Bolívar werden venezolanische Behörden und Wissenschaftler am heutigen Montag eine neue Etappe bei den forensischen Untersuchungen zur Todesursache des Generals und Anführers der Befreiungsarmee, Simón Bolívar, beginnen. Das gab Venezuelas Vize-Präsident Elías Jaua am Sonntag in der Hauptstadt Caracas bekannt.

Jaua bedankte sich insbesondere für die Unterstützung der katholischen Kirche bei der Aktion. Diese hatte der Exhumierung der beiden Schwestern zugestimmt, die in der Kathedrale von Caracas beigesetzt sind. Die Maßnahme wird unter Regie der Staatsanwaltschaft und im Beisein von Kirchenvertretern durchgeführt. Dabei soll bei beiden Leichnamen jeweils ein Zahn entnommen werden, um mittels DNA-Analyse zu verifizieren, dass es sich bei den beiden wirklich um die Schwestern von Simón Bolívar handelt, so Jaua.

Meldung | Venezuela | Politik


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